Allgemein
Allgemein
Allgemein
Allgemein
Am 28.11.25 durften alle 8. Klässler unseres BGW 90min lang in den Kunstspezialzweig hineinschnuppern und dabei im Studio unseres Kooperationspartners MEDIENZENTRUM NEST e.V. / OFFENER KANAL WETTIN die technischen Möglichkeiten in vier Stationen erproben. Plottern, Laserdruck/3D-Druck, Greenscreen und TV-Studio durften ausprobiert werden! Im Atelier unseres Kunsttrakts gab es einen Vortrag zum Kunstspezialzweig, bei dem auch erfolgreiche Alumni eine Rolle spielten und Einblicke in die Werkstätten der Burg Halle gezeigt wurden.
Allgemein
Am Freitag, den 21.11., war es endlich so weit: Die allererste „Lange Nacht der Mathematik“ fand an unserer Schule statt! Ausgewählte Mathe-Fans der 5. und 6. Klassen durften im Haus 5 nicht nur an kniffligen Rätseln tüfteln, sondern auch in der Schule übernachten – ein echtes Abenteuer!
Der Start war gleich spannend: Nach kleinen technischen Startschwierigkeiten mit der Wettbewerbs-Website konnten alle 8 Gruppen endlich loslegen. Die ersten Aufgaben waren schnell geknackt, doch schon bald rauchten die Köpfe – denn manche Rätsel hatten es wirklich in sich! Der Wettbewerb bestand aus drei Runden mit jeweils 10 Aufgaben, die online gelöst und alle 10 Minuten überprüft werden konnten. Da war Geduld gefragt!
Natürlich macht Mathe hungrig. Zum Glück sorgte der Förderverein für Nachschub – ein großes Dankeschön für diese leckere Unterstützung und die Förderung unserer Mathe-Talente!
Die Zeit verging wie im Flug. Während einige schon in ihre Schlafsäcke krochen, rauften sich die anderen weiter die Haare über den Aufgaben.
Besonders das Team der 6/4 – Tessa, Nora, Lino und Liam – bewies echten Teamgeist und knackte um 01:05 Uhr als erstes die komplette erste Runde. Was für ein Erfolg! Die Freude war so
groß, dass sogar die anderen 6. Klässler wieder aufwachten und sich motiviert an die nächste Rätselrunde machten. Bis 2:45 Uhr wurde weiter geknobelt, doch irgendwann siegte die Müdigkeit – und die letzte Aufgabe der 5. Klasse blieb ungelöst. Am Ende schliefen alle Mathe-Detektive zufrieden und mit vielen neuen Knobel- Ideen im Kopf im Haus 5 ein. Am nächsten Morgen wurden die Schlafplätze
gemeinsam aufgeräumt und das Wochenende eingeläutet – zwar mit wenig Schlaf, aber umso mehr Begeisterung!
Ein riesiges Dankeschön an alle Teilnehmenden, den Förderverein und das gesamte BGW-Team für diese gelungene Premiere der „Langen Nacht der Mathematik“. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr – dann vielleicht mit noch mehr Pizza und noch kniffligeren Rätseln!
Allgemein

Allgemein
Im Rahmen des Ethik-/Religionsunterrichts der 6. Klassen fanden Exkursionen in das nahegelegene Gröbzig statt. Vor über 300 Jahren entstand in Gröbzig eine jüdische Gemeinde. Erste Hinweise auf jüdisches Leben stammen aus den Jahren 1660 und 1670. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wuchs die Gemeinde auf über 15 % der Stadtbevölkerung. 1796 wurde die neue Synagoge eingeweiht, nachdem die alte wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Von der Vernichtung im Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge wie durch ein Wunder verschont. Seit letztem Jahr ist der ganze Gebäudekomplex frisch restauriert. Doch die Ausstellung geht nicht nur auf eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit des Ortes. Sie lädt auch dazu ein, die Vielfalt jüdischen Lebens und jüdischer Religion von heute kennenzulernen: Welche Bräuche bestimmen den Alltag? Wie gestaltet sich das Gemeindeleben? Wie werden Feste gefeiert? All das (und noch mehr) kann man in der Ausstellung erfahren. Einen kleinen Hebräischschreibkurs mit Tinte und Feder gab es zusätzlich auch noch.
Allgemein
Der Tag begann mit einer langen, ermüdenden Busfahrt durch Felder,
Dörfer und Berge, doch der erste Blick auf das Meer belebte unsere
Stimmung.
Am Nachmittag erreichten wir Ostia Antica, die alte Hafenstadt, und
wandelten durch ihre Ruinen voller Geschichten vergangener Zeiten –
von Pflastersteinen bis zum Theater, wo der Wind durch die Pinien
strich. Jeder Moment ließ Vergangenheit und Gegenwart
verschwimmen.
Am Abend kehrten wir zu unseren Bungalows, genossen ein
gemeinsames Essen und die stille Schönheit des Ortes. Müde, aber
erfüllt von Eindrücken und Dankbarkeit, endete der Tag unter
funkelnden Sternen.
Der Tag beginnt klar und voller Vorfreude, als wir das alte Rom
erkunden.
Zuerst stehen wir am Circus Maximus, dessen weite Flächen einst von
Jubel und Rennen erfüllt sind – heute liegt stille Weite vor uns, doch die
Energie der Vergangenheit ist spürbar. Danach beeindruckt uns das
Kolosseum, wo die alten Mauern von Ruhm, Mut und Grausamkeit
erzählen. Im Forum Romanum wandern wir zwischen zerbrochenen
Säulen und Tempelruinen, während uns der Palatin einen ruhigen Blick
über das antike Herz der Stadt schenkt. Das strahlende Altare della
Patria lässt uns die Verbindung zum neuen Rom fühlen, bevor wir bei
einer Pause mit Eis neue Kraft schöpfen. Das Pantheon bewundern wir
von außen, da gerade eine Messe stattfindet und der Eintritt verwehrt
bleibt. Am Trevi-Brunnen werfen wir Münzen und genießen die
lebendige Stimmung.
Der Abend endet mit Spaziergängen und Gesprächen, erfüllt von Sonne,
Staub, Geschichte und dem besonderen Zauber Roms.
Im Morgengrauen fuhr unser Bus Richtung Süden, begleitet von stiller
Erwartung. Die Landschaft zog vorbei, bis Traum und Müdigkeit sich
mischten.
Gegen Mittag erreichten wir Pompeji. In der heißen Sonne lag eine
eigentümliche Stille; zwischen verblassten Fresken und alten Straßen
war das vergangene Leben noch spürbar. Pompeji zeigte uns, wie
vergänglich das Menschenwerk und doch wie dauerhaft seine Spur ist.
Der Rückweg wurde mühsam – Verkehr, Erschöpfung, geschlossene
Restaurants. An einer Raststätte fanden wir ein schlichtes Mahl, das
uns dennoch köstlich erschien.
Spät in der Nacht kamen wir an – müde, aber mit dem Gefühl, den
Atem der Geschichte erlebt zu haben.
Ein stiller, milder Morgen legt sich über Rom, als wir uns früh auf den Weg machen.
Der Petersdom erhebt sich majestätisch, sein Inneres erfüllt von feierlicher Stille. Vor Michelangelos Pietà verweilen wir ergriffen, bevor wir die Kuppel erklimmen und den weiten Blick über die Stadt genießen. Von dort führt uns der Weg zur Engelsbrücke, wo Sonne und Marmor in einem zeitlosen Moment verschmelzen. Am Nachmittag steigen wir hinab in die Katakomben, durchdrungen von der Stille vergangener Jahrhunderte. Als der Abend fällt, kehren wir müde, doch innerlich bewegt zurück – erfüllt von der Schönheit und Tiefe Roms.
Der Morgen begann still und wehmütig, als wir unseren Bungalow verließen. Die Sonne schien sanft, als wolle sie sich mit uns verabschieden. Eine Gruppe zog zum Strand, wo das ruhige Meer und das Rauschen der Wellen von Abschied und Frieden erzählten. Die anderen fuhren nach Rom, besuchten eine stille Kirche und das mächtige Pantheon,
dessen Licht wie ein göttlicher Strahl auf uns fiel. Am Nachmittag fanden sich alle wieder – die einen noch vom Meer, die anderen vom Zauber der Stadt erfüllt. In der sinkenden Sonne lag ein stilles Ende, reich an Erinnerung. Während die Busfahrt uns der Heimat näherbrachte, blieb ein leises Glück: das Versprechen, eines Tages zurückzukehren.
nach Goethe
Allgemein
In der Woche vom 27. September bis 3. Oktober 2025 durften wir – eine Gruppe von 18 Schülerinnen und Schülern der 9- und 10. Klasse – einen außergewöhnlichen Austausch erleben: Zunächst ging es in die Metropole Paris, anschließend in die charmante Küstenstadt La Rochelle, wo wir mit der Partnerschule Lycée Jean Dautet und unseren Gastfamilien zusammenkamen.
Samstag
Am Samstag startete unsere Reise früh morgens mit dem Zug von Halle nach Paris, natürlich mit Verspätung. Nach einem Koffersprint zum nächsten Bahnsteig in Köln erreichten wir mit dem Eurostar die französische Hauptstadt. Dort angekommen tauchten wir sofort in das lebendige Großstadtflair ein: Ein thematischer Stadtrundgang führte uns durch zentrale Viertel – eine perfekte Einstimmung auf eine Woche zum Thema Demokratie und Nachhaltigkeit. Am Abend übernachteten wir in einer Jugendherberge, was bereits die erste gemeinsame Herausforderung und zugleich gute Gelegenheit zum Kennenlernen darstellte.
Sonntag
Der Sonntag begann mit einem besonderen Ausflug: Wir besuchten das Kanalisationsmuseum von Paris – ein ungewöhnliches Museum, das uns Teile der unterirdischen alten sowie hoch technisierten neuen Abwasserstrukturen der Stadt zeigte. Anschließend fuhren wir mit dem TGV nach La Rochelle. Am Bahnhof wurden wir von unseren Austauschpartnern, ihren Lehrkräften und Gastfamilien herzlich empfangen. Der restliche Tag war zur freien Gestaltung in den Gastfamilien vorgesehen – eine wichtige Phase für erste persönliche Begegnungen.
Montag
Der Montag startete in der Schule des Lycée Jean Dautet mit einem typisch französischen Frühstück, bestehend aus Croissants und Kakao. Danach folgte ein Schulrundgang, bei dem Gruppen Orte auf dem weitläufigen Schulgelände anhand von Fotos wiederfinden mussten. Das Mittagessen fand ebenfalls in der Schule statt. Am Nachmittag machten wir eine Stadtrallye durch La Rochelle zum Thema Nachhaltigkeit, bevor wir beim Ecomer-Workshop Zigarettenstummel aufsammelten und das Hafenbecken von Müll befreiten – ein praktischer Beitrag zum Umweltschutz. So kamen in zwei Stunden rund 2 Kilogramm Müll und 3500 Stummel zusammen. Traurig, dass ein Stummel allein 500 Liter Wasser für 5 Jahre verschmutzt.
Dienstag
Wir besuchten das beeindruckende Aquarium La Rochelle – eines der größten privaten Aquarien Europas mit über 12.000 Meerestieren. Besonders eindrucksvoll war der 360°-Quallentunnel. Danach ging es ins Musée Maritime de La Rochelle, das die enge Verbindung der Stadt zum Meer, aber auch die Gefahren für die Küste durch den steigenden Wasserspiegel in Folge des Klimawandels zeigt. Zu den Highlights gehören echte Schiffe wie die Frégate météorologique France 1 und interaktive Ausstellungen über das Leben auf See.
Mittwoch
Mit dem Zug fuhren wir nach Rochefort und besuchten dort ein ökologisch betriebenes Klärwerk. Allein durch das Zusammenspiel von Sonne und Wind wird das Abwasser der 30.000 Einwohnerstadt gereinigt und in den Fluss Charentes geleitet. Die Wiesen und Wasserbecken sind ein wichtiger Lebensraum für mehr als 160 verschiedene Vogelarten. Danach stand die Corderie Royale auf dem Programm – eine historische Seilerei aus dem 17. Jahrhundert, die heute als Museum dient. Dort erfuhren wir, wie früher Seile für die französische Marine hergestellt wurden und durften selber Schlüsselanhänger knüpfen.
Donnerstag
An diesem Tag nahmen wir am Unterricht des Lycée Jean Dautet teil und erlebten den französischen Schulalltag hautnah. Hier zeigten sich zum Teil große Unterschiede zu unserem Schulalltag in Wettin, allein, dass die Schülerinnen und Schüler in der Regel bis 17 Uhr Unterricht haben. Nachdem wir über die verschiedenen Aktivitäten der vergangenen Woche Plakate erstellt hatten, fand am Abend in der Schule ein gemeinsames Abendessen statt. Jeder steuerte etwas kulinarisch Regionales bei, beispielsweise Quiche oder Tarte – ein gelungener kultureller Abschluss.
Freitag
Am Freitag traten wir die Rückreise an: Mit dem TGV ging es nach Paris, anschließend weiter nach Halle. Diesmal ohne Verspätung, sondern sogar mit einer 5-minütigen verfrühten Ankunft. Damit endete eine erlebnisreiche Woche voller neuer Eindrücke und Freundschaften.
Fazit
Der Austausch war eine bereichernde Erfahrung, die uns kulturell, sprachlich und menschlich wachsen ließ. Von der Großstadt Paris über die Atlantikküste in La Rochelle bis hin zu nachhaltigen Projekten und Unterrichtseinblicken – wir konnten vieles entdecken und lernen. Unser Dank gilt den Lehrkräften, Gastfamilien und der Partnerschule Lycée Jean Dautet für ihre großartige Unterstützung. Ein wichtiger Beitrag für die Deutsch-Französische Freundschaft!
Allgemein
Allgemein
Allgemein
In unserem Wahlpflichtfach „Herausforderung Zukunft“ erhielten wir Schülerinnen und Schüler vom Burg-Gymnasium kürzlich wertvolle Einblicke in die Welt der Finanzen. Zu Gast war Antonia Olm von der Saalesparkasse, die anschaulich erklärte, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld ist und welche Möglichkeiten es gibt, es sinnvoll zu vermehren.
Gemeinsam wurde besprochen, welche Kontoarten es gibt und worin sich Giro-, Spar- und Anlagekonten unterscheiden. Besonders spannend fanden wir das Thema Aktien und Geldanlagen – viele hörten zum ersten Mal, was eine Börse ist und wie man durch kluge Investitionen langfristig Vermögen aufbauen kann. Wir wissen z.B. nun, wie lang man monatlich 100 € bei entsprechender Verzinsung sparen muss, um zum Millionär zu werden. Aber auch über die Risiken der Geldvermehrung haben wir gesprochen.
Antonia Olm nahm sich viel Zeit für Fragen und gab praktische Tipps, wie man schon in jungen Jahren den Überblick über seine Finanzen behält. Der Besuch war nicht nur informativ, sondern auch inspirierend – ein gelungener Beitrag zur finanziellen Bildung im Schulalltag.
Vielen Dank an die Saalesparkasse für den Besuch.

