Allgemein
Nachmittagskurs – PLASTIK
- von Weise
von Diplom- Designerin Monika Janietz-Herrmann
Am Montag- und Dienstagnachmittag der Schulwochen finden am Burggymnasium Wettin die Plastikkurse für die Klassenstufen 9 bis 12 statt.
Unterschieden werden die gestellten Aufgaben in Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse.
Die Schüler des Grundkurses beschäftigen sich mit einer Komplexaufgabe in drei Phasen:
In der ersten Stufe wird unter Einbeziehung des goldenen Schnittes ein plastisch gefaltetes Papierelement entwickelt, welches in der Vervielfältigung zu einem Relief angeordnet werden soll, weiße Papierteile auf weißem Untergrund.
Anzustreben ist eine neue Qualität durch die Kombination der plastischen Teile zu einer einheitlichen, spannenden Rasterfläche.
Die zweite Stufe ist die Variation der Papierteile. Unterschiedliche Kontrastarten stehen dabei zur Verfügung. Farbveränderung, Größenveränderung, Gestaltung des Untergrunds sind einige Möglichkeiten dazu. Am Ende soll eine interessante, plastische Gestaltung entstehen.
Der dritte Teil der Aufgabe besteht in der Umsetzung zu einer Plastik bzw. zu einem Einzelobjekt. Dabei soll der Ursprung, das gefaltete Einzelteil, verwendet und interpretiert werden.
Die höheren Klassenstufen haben sich in diesem Schuljahr mit der plastischen Illustration eines Textes befasst.
Dabei konnte das Stück selbstverfasst sein oder aus anderer Quelle entnommen werden.
Ähnlich einer grafischen Gestaltung wird der Inhalt mit plastischen Mitteln umgesetzt.
Bei der Recherche sollte beachtet werden, dass das Thema den jeweiligen Schüler angeht und emotional berührt.
Die Darstellung kommt als Reliefgestaltung oder als Einzelplastik zur Ausführung.
Dabei können verschiedene plastische Materialien verwendet oder auch kombiniert werden.
Die Bandbreite der Auswahl erstreckt sich über ausführliche, selbstverfasste Stücke, klassische Literatur, Sagen der griechischen Antike, traditionelle Märchen bis hin zu Texten der aktuellen Popkultur.
Nicht unbedeutend für die Ausführung ist die kalligraphische Textdarstellung, mit welcher die plastischen Arbeiten in ihrem Ausdruck unterstützt werden. Hierbei stellt eine neue Idee die grafische Ausarbeitung einer Schülerin des Textes als Webeplakat dar.
Zum Abschluss, als Bestandteil der Jahresaufgabe, werden die Arbeiten von den einzelnen Schülern vor den anderen vorgestellt und besprochen. Beurteilt werden u.a. Fantasie, handwerkliche Umsetzung, Engagement und künstlerischer Ausdruck.
Dieses Jahr erfolgte die Vorstellung mit verschiedenen Mitteln, z.B. durch einen selbstkomponierten gesanglichen Vortrag oder die Erzählung von eigenen Traumgeschichten.

Neben der Antikensammlung, gab es noch einiges zum Thema Islamische Kunst und Kulturen und alter Orient zu sehen. Leider hatten wir aufgrund der knappen Zeit, nicht so viel Zeit, um alles genau zu betrachten, was aber nichts daran änderte, dass der Besuch des Museums trotzdem interessant und einprägsam war. Nach dem Verlassen des Museums, hatten wir etwas Freizeit und nachdem diese vorbei war, machten wir uns, wieder mit Hilfe der Straßenbahn in Richtung Busbahnhof auf, von dem dann unser Bus zurück nach