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Mit „Tanjiro und seinem Vater“ siegt unser Schüler Marian Dosdall aus der Klasse 8/4 beim Thalia-Manga-Zeichenwettbewerb. Im Rahmen des MangaDay23 konnte Marian mit seiner Grafik aus Alkoholmarkern, Buntstiften, Feinlinern und Wachsstiften die Jury des Thalia Manga Stores im Nova überzeugen. Ca. 6 – 7h hat Marian an den Figuren aus seinem Lieblingsanime „Demonslayer“ gearbeitet. Eine Vorlage, die er umgezeichnet hat, diente ihm dabei als Inspiration.
Wir sind sehr stolz und gratulieren herzlich zu diesem tollen Sieg!
Marian möchte sich gern für die zukünftige, neue 9. Kunstklassen im Kunstspezialzweig unserer Schule bewerben. „Dafür möchte und muss ich noch meine Noten verbessern!“ Ein wichtiger Ansporn! Wir drücken die Daumen!
C. Schumacher – Fachgruppe Kunst
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Mit gepackten Koffern voller Gastgeschenke machten sich 16 Schülerinnen und Schüler des Burg-Gymnasiums Wettin am Freitag, den 03.11.2023 auf den Weg nach Berlin, um am nächsten Morgen in aller Frühe vom Flughafen aus in Richtung Riga zu starten. Von dort aus reiste die Gruppe, die von Frau Dr. Roenneke, Herrn Quinque und Frau Freyer begleitet wurde, nach Alūksne, dem Schaffensort des aus Wettin stammenden Theologen Ernst Glück, der als erster die Bibel ins Lettische übersetzte und die ersten lettischen Volksschulen gründete. Der Namenspate des dort ansässigem Ernst-Glück-Gymnasiums ist das Bindeglied einer langjährigen Schulfreundschaft mit dem Burg-Gymnasium Wettin.
Nach einer überraschenden Begrüßung in Riga begleitete uns die lettische Delegation im Reisebus und brachte alle Teilnehmenden zu den entsprechenden Gastfamilien. Nach einem kurzen Kennenlernen endete der Abend mit einer ersten gemeinsamen Chorprobe und kleinen Kennenlernspielen. Am Montagvormittag wurden wir offiziell von der Schulgemeinschaft und der Schulleiterin begrüßt und sangen mit dem Chor des Ernst-Glück-Gymnasiums lettische, deutsche und englische Lieder, die von Freundschaft und dem Wunsch nach einer besseren Zukunft handelten.
Wir für einen nachhaltigen Lebensstil- We for a sustainable Lifestyle
… das Projektthema unserer Woche, wurde in den verschiedensten Workshops aufgegriffen und vielseitig diskutiert. Beginnend mit Seidenmalerei und Upcycling von Kleidung wurde uns eine Alternative zur „Fast Fashion“ mit dem Augenmerk auf bewussten Umgang mit Textilien geboten. Kreative Verarbeitungsideen von Holz wurde uns durch den Holzkünstler Harijs Stradinš nähergebracht. Am Nachmittag besuchten wir gemeinsam mit Lehrerin und Stadtführerin Ilona Riekstina die Sehenswürdigkeiten und besonders die Wirkungsstätten Ernst Glücks in Alūksne. Abends gab es für Schüler und Lehrer die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Kochen besser kennenzulernen. Weitere praktische Erfahrungen sammelten wir in der Töpferwerkstatt des Keramik-Künstlers Ugis Puzulis. Ebenso durften wir in den Schulalltag einer Förderschule Einblick nehmen und dort Schmuck sowie Schlüsselbänder aus Stoff- und Lederresten herstellen. Eindrücke von Arbeitsabläufen lokaler, nach modernsten Standards arbeitender Unternehmen (Spanplattenherstellung bei Cewood und Recyclinganlage Getlini) ergänzten unser Programm zum Thema Nachhaltigkeit. Darüber hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich bei Hospitationen mit lettischen Unterrichtsgepflogenheiten vertraut zu machen. Im Naturschutzgebiet Veclaicene erkundeten wir im Rahmen eines Orientierungslaufes die eiszeitlich geprägte Landschaft im Grenzgebiet zwischen Lettland und Estland. Die nachfolgende Nacht verbrachten wir abseits der Zivilisation in Naturhäusern, in denen wir ohne die Errungenschaften der modernen Gesellschaft auskommen mussten.
Als Teil des Kulturprogramms erklang am Mittwochabend in der Evangelischen Kirche in Alūksne ein Orgelkonzert von „Kristians Kvinks“, welches zum gemeinsamen Abschlussabend in der Schule überleitete. Der Abschied voneinander fiel allen schwer nach einer nicht nur von intensiver projektbezogener Arbeit, sondern vor allem von einer von vielen neuen, freundschaftlichen Bekanntschaften und gemeinsamen Erlebnissen erfüllten Woche. Entsprechend groß und zahlreich waren die Tränen, als wir uns schließlich in Riga wieder voneinander trennen mussten. Die vielleicht schönste und wichtigste Erkenntnis unserer gemeinsam verbrachten Zeit war, dass wir alle zu einer großen europäischen Familien gehören, dass wir uns über dieselben Dingen freuen können, gleiche Probleme haben, dass vieles uns verbindet und es dabei umso interessanter erscheint, zusammen die kleinen, aber feinen Unterschiede herauszufinden.
Die Schülerinnen und Schüler auf beiden Seiten konnten in dieser intensiven gemeinsamen Woche sicher prägende Erfahrungen machen, viele schöne Erinnerungen und Eindrücke sammeln, neue Freundschaften schließen, ein spannendes, für alle noch unbekanntes Land kennenlernen und dabei erfahren – Lettland ist nicht das Ende der EU, sondern hier beginnt Europa.
C. Quinque und A. Freyer, 12.11.2023





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Seit einigen Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Fotowettbewerb teil. Zu einem bestimmten Thema muss ein Foto aus dem Heimatbundesland eingereicht werden.
In diesem Jahr war ein Foto passend zu dem Zitat von Ralph Waldo Emerson gesucht:
Lerne von der Geschwindigkeit der Natur: Ihr Geheimnis ist Geduld.
Insgesamt 11 Beiträge erreichten uns. Während des Tags der offenen Tür konnten alle Besucherinnen und Besucher des Geofachraums darüber abstimmen, wer der Schulsieger sein soll. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich Luise aus der 5/3 mit ihrem Bild aus Plötz durch. Sie bezieht sich auf das Zitat folgendermaßen: „Für uns ist es nur ein Netz, doch wir sollten uns hier die unendliche Ausdauer und die Mühe der Spinne zum Vorbild nehmen. Das Tier benötigt einige Zeit dieses Netz herzustellen, dabei hat sie keine Eile. Es dauert die Zeit, die es dauert. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass wir unser Leben entschleunigen sollten. Wir sollten uns unbedingt die Natur zum Vorbild nehmen und unser Leben viel bewusster und empfindsamer Leben.“
Nun heißt es Daumen drücken und abwarten.
Die Fachgruppe Geografie

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Zauberei, Farbcodes und Zeitskulpturen -
Kunstschülerinnen und Kunstschüler des Burg-Gymnasiums erstellen Bilder mit künstlicher Intelligenz, mischen und codieren Wettiner Farben, hängen Wettiner Fundstücke, hauen und inszenieren Wettiner Gestein
All das und vieles mehr in der traditionellen KUNSTPROJEKTWOCHE des Spezialzweigs Bildende Kunst
Insgesamt sechs Kunstprojekte, geleitet von den Künstlerinnen und Künstlern aus dem Nachmittagsbereich des Kunstspezialzweigs (Pauline Ullrich, Bildhauerin I Christian Nebel, Maler I Christin Deringer, Designerin), dem Medienpädagogen aus dem NEST sowie der Bildhauerin Kerstin Krieg (ermöglicht durch das Programm „KünstlerInnen an Schulen“ des BBK Sachsen-Anhalt e.V. - Berufsverband Bildender Künstler), wurden in der Woche vom 18.-22.9.23 im Kunsttrakt der Wettiner Burg durchgeführt.
KI und Kunst, Colours and Codes, Wettiner Farben, Mobiles, Malen nach Musik und das Bildhauerprojekt All at Once sind die Titel der diesjährigen Projekte und Aufgabenstellungen, in die sich die Schülerinnen und Schüler einwählen konnten. In dieser traditionellen Woche haben sie rund um die Uhr an ihrer künstlerischen Praxis gefeilt und unter verschiedenen Zielstellungen gearbeitet, neue Methoden ausprobiert und Bekanntes gefestigt. Besonders die jahrgangsübergreifende Arbeit abseits vom Unterrichtsalltag und Stundenklingeln ist besonders für die Schülerinnen und Schüler gewinnbringend und wird in dieser außergewöhnlichen Woche hochgeschätzt.
Das Jugend- und Medienzentrum Das Nest hat im Rahmen der Projektwoche des als Ergänzung zu anderen Kursen von Künstler/-innen und Designer/-innen einen Workshop zum Thema visuelle Gestaltung mit künstlicher Intelligenz an.
Nach einer Einführung zu Werdegang, Potentialen und Herausforderungen zum Thema künstliche Intelligenz erhielten die Schüler und Schülerinnen eine Einführung in eine browserbasierten Bildgenerator. Diesen nutzten sie zunächst für freies Experimentieren bevor sie aus konkreten Aufgabenstellungen wählen konnten: „So sehe ich mich in zehn Jahren“, „So stelle ich mir mein Haus / meine Wohnung vor“, „Mein Lieblingsort / ein Ort an den ich mal reisen möchte“, „Phantastische / Surreale Welt“, „Lieblingsessen“, „Gewöhnliche Person aus meiner Nachbarschaft“, „Kreiere Bilder im Stil eines Künstlers/ einer Künstlerin oder im Stil einer kunstgeschichtlichen Epoche“ oder „Stelle Dich selbst abstrakt dar.“
Während der kreativen Arbeit machten die Schüler und Schülerinnen die Erfahrung, dass der Prozess, sofern man ein konkretes Ziel verfolgt, selbst mit Unterstützung durch die KI sehr langwierig sein kann und auch viele Nachbearbeitungen notwendig macht.
Neben der kreativen Arbeit setzten sich die Schüler und Schülerinnen auch inhaltlich mit dem Thema KI bzw. KI-Bildgeneratoren auseinander. Während eines Besuchs der Bibliothek der Burg Giebichenstein im Neuwerk wurden ihnen konkrete Quellen zum Thema KI genannt und sie erarbeiteten dort drei Kurzreferate.
Darüber hinaus wurden sie im Sinne des Jugendmedienschutzes auch für Gefahren sensibilisiert, die von KI-Bildgeneratoren ausgehen: dazu gehören z.B. die Vermittlung falscher Körperbilder und Schönheitsideale, ungeklärte Urheberrechtsfragen oder KI-Bildgeneratoren als Mittel von Fake News und Cybermobbing.
Die Kunstschülerinnen und Kunstschüler zeigten am Freitag, den 22.9.23 von 15Uhr bis 18Uhr zum „Tag der offenen Tür“ ihre Ergebnisse u.a. im Atelier, der Druckwerkstatt und im Fotolabor auf der Mittelburg unseres Gymnasiums.
Mit einem feierlichen und vielfältigen Rahmenprogramm aller Fachgruppen des Burg-Gymnasiums wurde dieser besondere Präsentationstag unserer Schule mit Spezialzweig Bildender Kunst ergänzt. Hierbei konnten man mit musikalischer Begleitung und Vorführungen der Schülerband und des Chors, mittels einer Ralley durch die Burg und mit Verkostungen kulinarischer Spezialitäten der Fremdsprachen auch die körperliche Fitness auf dem Rondell der Unterburg trainieren oder sich in den Naturwissenschaften ausprobieren.
[Martin Kahles, Jugend- und Medienzentrum Das Nest e.V. und C. Schumacher, Spezialzweig Bildende Kunst]
Fotos: Burg-Gymnasium Wettin und Das Nest e.V.
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Wir freuen uns über die überaus erfolgreiche Teilnahme am 53. Internationen Jugendkunstwettbewerb "jugend creativ" der Volks- und Raiffeisenbanken, an dem wir traditionell teilnehmen.
Dieses Jahr beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Solidarität - WIR - Was bedeutet Zusammenhalt?.
Wir gratulieren ganz herzlich:
in der Altersgruppe 5. + 6. Klasse:
MARLA ZIERVOGEL für einen tollen 2. Platz auf Landesebene mit einem Preisgeld von 150,00 Euro!
in der Altersgruppe 7. - 9. Klasse:
ANNA NEZHLUKTO für den 1. Platz auf Landesebene mit einem Preisgeld von 200,00Euro!
NAYLA ZABEL für den 4. Platz auf Landesebene mit einem Preisgeld von 75,00 Euro!
in der Altersgruppe 10. - 13. Klasse:
IDA HOFMEISTER für den 1. Platz auf Landesebene mit einem Preisgeld von 200,00Euro und einem Sonderpreis auf Bundesebene der Bundesjury Bildgestaltung!
LUISE REUTER für den 2. Platz auf Landesebene mit einem Preisgeld von 150,00Euro und einem von 5 Förderpreisen auf Bundesebene! (siehe dazu Kurzbeitrag unten)
ODELIA REEB für den 4. Platz auf Landesebene mit einem Preisgeld von 75,00Euro!
Schülerinnen und Schülern 10. KUNSTKLASSE im Schuljahr 22/23 für den Kurzfilm "Zusammen sind wir stark" mit einem Preisgeld von 150,00Euro!
Die Siegerbilder werden zum Tag der offenen Tür im Kunsttrakt gezeigt!
Der Fachbereich Kunst ist sehr stolz auf euch!
Einer von 5 Förderpreisen auf Bundesebene ging an Luise Reuter!
Eine Woche lang durfte ich in den Sommerferien 23 in der Nähe von Coburg an einer Kunstwerkstatt teilnehmen. Trotz Regenwetter hatten wir jeden Tag zu tun. In einer Gruppe aus 10 Leuten und zwei Kunstpädagoginnen haben wir uns mit ausgewählten Techniken der Malerei und Grafik beschäftigt und auch einen Exkurs zur Aktionskunst gewagt. Vor allem haben wir uns die Woche über mit den Ozeanen beschäftigt. Von früh bis spät stand uns die Werkstatt offen und verschiedenste Materialien zur Verfügung, sodass sehr viele Kunstwerke entstehen konnten. Auch in den Pausen war die Stimmung immer gut. Es war wirklich eine Erfahrung wert, mit so vielen künstlerisch begabten Menschen zusammenzuarbeiten und sich kennen zu lernen.
Luise Reuter, Kunstklasse 11
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Am 13.09.2023 hatten wir Schülerinnen und Schüler des Burg-Gymnasiums Wettin die Ehre, Batsheva Dagan in der Synagoge von Gröbzig zu treffen. Batsheva Degan ist eine Zeitzeugin des Holocaust, sie erlebte Verfolgung, Flucht und für zwei Jahre das Konzentrationslager Auschwitz. Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt hatte uns, als langjährige Partner im Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, diese Möglichkeit gegeben. Um die jüdische Kultur als Rahmen der Veranstaltung etwas näher gebracht zu bekommen, spielten drei Musiker jüdische Musik, eine Frau las Gedichte aus Dagans Buch „Gesegnet sei die Phantasie- verflucht sei sie!“, welches von der Zeit in Auschwitz handelt.
Degan überlebte zwei Todesmärsche und eine schlimme Krankheit, die sie sich während ihrer schrecklichen Zeit im KZ einfing. Sie berichtete darüber, wie furchtbar und brutal es dort ablief, welche Dinge sie dort erlebte und vor allem überlebte. Sie musste dort schwere Arbeiten verrichten. „Um zu überleben, mussten die Hände einiges standhalten und man durfte sich für nichts zu schade sein“, meinte sie.
„Könnt ihr euch vorstellen, ohne Essen zu leben?“ fragte Dagan uns. Wir schüttelten mit dem Kopf. Sie musste es. „Es gab nur sehr selten etwas zu essen.“ Wenn sie ihre Scheibe Brot aufheben wollte, um am nächsten Tag noch etwas davon zu haben, legte sie die Brotscheibe nachts hinter ihren Kopf. Wenn sie dann am Morgen nachsah, waren nur noch ,,Brösel“ übrig. Denn die Mäuse und Ratten, kamen ihr zuvor. Ihr blieb nichts anderes übrig, als die hinterlassen Brösel zu essen. Sie erzählte noch vieles mehr und wir alle hörten ihr interessiert zu und durften Dagan sogar Fragen stellen, denn dafür waren wir alle dort. „Fragt heute, denn morgen entdeckt ihr plötzlich, dass es zu spät ist! Fragt heute, denn heute gibt es noch Zeugen! […] Was fehlen wird, wenn das Morgen kommt, ist der Blickkontakt und Erwiderung eine Antwort auf jede Frage in Worten oder Miene. Fragt nochmals! Fragt immer wieder! Jetzt ist es Zeit! Gestern kehrt nicht wieder.“, forderte Batsheva Degan uns regelrecht auf, zu ihr nach vorn zu kommen. Diese Chance ergriffen auch einige und so kamen wir mit ihr ins Gespräch.
Batsheva war, als sie nach Auschwitz ins KZ kam, nur wenige Jahre älter als wir. Ihr Glaube an Gott, den Willen zu leben, nicht einzutauchen in die schreckliche Realität, in der man war, die Hoffnung zu haben, dass der nächste Tag ein besserer wird und der festen Überzeugung eines Tages der ganzen Welt davon zu erzählen, was sie und viele andere Opfer des Holocaust dort durchleben mussten, hielte Dagan am Leben. Es half ihr, den Mut und die Kraft nicht zu verlieren – überleben zu wollen. „Wir sind ein Teil von der Welt und es kommt auf uns an, Menschenrechte zu erhalten!“ lauteten Batsheva Dagan Worte zum Abschluss an uns.
Es war für alle ein sehr emotionales und aufreibendes Erlebnis. Batsheva Degan ist eine unglaublich starke Frau und wir als Schülerschaft sind unglaublich dankbar dafür, sie getroffen zu haben.
Ari Kühn





Weitere Fotos von unserem Besuch gibt es unter folgendem Link…
https://www.facebook.com/lpb.lsa/?locale=de_DE
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Da das Thema der diesjährigen Fortbildung des Landesverbandes des Deutschen Altphilologenverbandes „Text und Bild im Lateinunterricht – Kreative Zugänge selbst erproben“ konnte es wohl keinen besseren Ort für die Fortbildung geben als unser schönes Burg-Gymnasium.
Nachdem Frau Lanfer (Latein-/Kunstlehrerin am Francisceum) die unbegrenzten Möglichkeiten der Verzahnung des Kunst- und Lateinunterrichtes und Herr Weise die rezeptive und produktive Bild-Text-Interpretation vorgestellt haben, stärkten sich die 32 Lateinlehrkräfte aus ganz Sachsen-Anhalt am reichhaltigen Buffet der 12ten Klassen.
Anschließend wurde in den Workshops der Kreativität freien Lauf gelassen. Einer dieser Workshops wurde von Emma und Malte gehalten. Übereinstimmend war dieses Novum, das Schülerinnen und Schüler einen Workshop leiten, das beste Element an der Fortbildung.
Wir hoffen, dass die kreativen Ideen den Lateinunterricht im Land weiterentwickeln werden und bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern.
Gratias agimus!
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Fächerübergreifender "Unterricht" am anderen Lernort 14 weibliche Klimt- Fans vom BGW reisten heute mutig mit dem ÖPNV nach Berlin in die Alte Nationalgalerie, um dort die Ausstellung "Sezessionen" zu besuchen. Zum Einstieg gab es C. D. Friedrich zum Selbstentdecken, dann tauchten wir mit Hilfe unseres Guides in die Zeit der Jahrhundertwende ein und das mit Hilfe nur eines Historienschinkens. Unser "Gesprächspartner" erwies sich als ein wandelndes Kunst - und geschichtliches Lexikon. Und die Klimt - Fans kamen dann auch noch voll auf ihre Kosten! Die DB holte uns aber wieder auf den Boden der Realitäten zurück: ein Zugausfall wegen Reparaturarbeiten, dank mehrerer Apps fanden wir doch noch pünktlich nach Hause. Schön war's...
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Landrat Hartmut Handschak (parteilos) übergab am 18.08.2023 offiziell die neuen und sanierten Räumlichkeiten der Mittelburg Wettin an die Schülerinnen und Schüler und die Lehrerschaft des Burg Gymnasiums Wettin.
„Ich freue mich, dass die Schülerinnen und Schüler mit dem Start des neuen Schuljahres hier nun beste Voraussetzungen für einen modernen und flexiblen Unterreicht vorfinden“, so Landrat Hartmut Handschak und verwies auf die acht neuen Fachräume für die Fächer Chemie, Physik, Informatik und Biologie, die mit ihrer technischen Ausstattung ausreichend Arbeitsplätze für Experimente vorhalten. Des Weiteren wurden die weiteren 10 allgemeinen Klassenräume mit digitalen Tafeln sowie einer flexiblen Bestuhlung ausgestattet, sodass eine freie Unterrichtsgestaltung für Gruppen- oder Projektarbeit möglich ist.
Für eine zukunftsfähige Ausrichtung des Gymnasiums als auch um den Schülerkapazitäten ausreichend Raum zu geben, erfolgte 2012 im Kreistag der Beschluss, die Unter- und Mittelburg für das Burggymnasium zu sanieren, um- und auszubauen. Dabei wurde sich bewusst für ein Schulgebäude innerhalb der historischen Mauern der 1.000 Jahre alten Burg Wettin entschieden.
„Wir freuen uns sehr, das neue Schulgebäude in Nutzung nehmen zu können. Mit dem Neubau werden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, in denen unsere Schülerinnen und Schülern ihre Kompetenzen bestmöglich weiterentwickeln und sich optimal auf ihren späteren schulischen Abschluss vorbereiten können. Das neue Gebäude bietet ihnen als auch den Lehrkräften, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen attraktiven und modernen Lern- und Lebensraum“, so Schulleiterin Dr. Almuth Roenneke.
Der Landkreis wird rund 17,5 Mio. Euro auf der Burg Wettin investieren. Zu den Baumaßnahmen gehören der Neubau des Klassenraumgebäudes und die Sanierung des Festgewölbes, das als Lehrerzimmer und von der Stadt als Bibliothek genutzt wird. Des Weiteren werden die Außenlagen neugestaltet.
Im Rahmen der Baumaßnahme der Mittelburg wurde auch die Beheizung der gesamten Burganlage erneuert und auf eine Pelletheizung umgestellt. Aufgrund der desolaten Bausubstanz musste zudem die Auffahrt zur Oberburg zusätzlich in das Projekt aufgenommen werden. Insgesamt wurden 44 Gewerke beauftragt und 110 Firmen, Sachverständige und Planungsbüro waren an der Umsetzung beteiligt.
Landrat Hartmut Handschak bedankte sich in seiner Rede bei allen, die das Projekt begleitet und unterstützt haben: „Sie alle haben dazu beigetragen, ein Kulturgut und historisches Denkmal von überregionalem Rang für nächste Generationen zu erhalten“, und wünschte den Schülerinnen und Schülern „viele Freude und Inspiration an diesem besonderen Schulort.“
Das Burg Gymnasium Wettin wurde 1991 eröffnet. Die Schule bietet ein umfangreiches Sprachangebot sowie viele außerschulische Aktivitäten wie Chor, Volleyball oder Betriebspraktika an. Seit 1992 können künstlerisch begabte Schülerinnen und Schüler den Kunstzweig besuchen, der mit der Möglichkeit einer Abiturprüfung in Kunst einmalig in Sachsen-Anhalt ist und aufgrund seiner Qualität über die Landesgrenzen Anerkennung erfährt. Aus diesem Grund besuchen nicht nur Schülerinnen und Schüler der Gemeinden Wettin-Löbejün, Petersberg, Salzatal und Teutschenthal das Gymnasium, sondern auch kunstbegabte Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet. Hierfür steht ihnen ein Wohnheim mit 35 Plätzen zur Verfügung.
Künstlerisch begabte Schülerinnen und Schüler werden von Anfang an gefördert. Ab der 9. Klasse wird der Wahlpflichtbereich Kunst angeboten. In der Qualifikationsphase Klasse 11 und 12 können die Schülerinnen und Schüler im Fach Kunsterziehung eine schriftliche Abiturprüfung ablegen.
Für die verschiedenen künstlerischen Kompetenzen stehen ihnen Werkstätten auf der Mittelburg zur Verfügung u.a. ein großes Atelier mit typischer Atelierbestuhlung, zwei Brennöfen für Keramik und ein Glasbrennofen, ein Druckraum mit einer großen Tiefdruckpresse und zwei mobilen Druckpressen. So können sie sich in Malerei und Grafik, Design und Alltagskultur, aber auch digitalen Medien ausprobieren und weiterentwickeln. Es besteht eine Kooperation mit der Hochschule für Kunst und Design Halle, die maßgeblich zur Qualität des Kunstzweiges beiträgt. Die Schülerinnen und Schüler können in den Werkstäten der Hochschule ihre Fähigkeiten ausbauen und neue Impulse bekommen und profitieren im Austausch mit den Studierenden und Mitarbeitenden von deren Erfahrungen.
Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler, die heute über die Region hinaus bekannt sind, haben am Burg Gymnasium Wettin den Grundstein für ihre Karriere gelegt wie Lisa Rackwitz oder Sebastian Speckmann. Mit der neuen Ausstellung am Burg Gymnasium Wettin wird auf 30 Jahre Kunstspezialzweig zurückgeschaut. In einer Zeitreise durch die drei Jahrzehnte werden Arbeiten vieler ehemaliger Absolventinnen und Absolventen gezeigt, die während ihrer Schulzeit entstanden sind. Neben Grafiken, Malereien, Collagen, Logo- und Plakatkunst erwarten die Besucherinnen und Besucher farbige Drucke Wettiner und Hallescher Stadtansichten, Plakate vergangener Laternenfeste, eine Porträtreihe oder auch Siegerbilder ehemaliger Wettbewerbe.
Nach der feierlichen Einweihung der Mittelburg konnten Interessierte sich die neu gestaltete Schule im Rahmen einer öffentlichen Besichtigung am Nachmittag anschauen.
Fotos copyright: Landkreis Saalekreis



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Als am 06. Februar dieses Jahres das verheerende Erdbeben in der Türkei und Syrien fast 60.000 Todesopfer forderte, war die Betroffenheit unter den Lehrern und Schülern am Burg-Gymnasium Wettin sehr groß. Viele äußerten ihre Bereitschaft zu helfen, aber besonders die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen verfolgten dieses Ziel über mehrere Wochen hinweg. Sie durchforsteten ihre Zimmer nach Büchern, Spielzeug und allem, was sie selbst nicht mehr benötigten, und organisierten Flohmärkte an der Schule. So kamen am Ende des Schuljahres 455,- Euro zusammen.
Inzwischen hatte sich am Burg-Gymnasium herumgesprochen, dass auch Familie und Freunde des Betreibers des sowohl bei Schülern als auch Touristen beliebten Roj Döner Schnellrestaurants in Wettin von dem Erdbeben betroffen waren. Da lag es nahe, die Spende direkt dort zu übergeben. Dies übernahmen am 03.07.2023 je zwei Schüler und Schülerinnen der Klassen 5/3 und 5/5. Wir sind uns nun sicher, dass diese Spende genau dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.
C. Winkler